Canva Hacks für Pinterest Pins

9 Canva Hacks für deine Pin-Designs

Was wäre ich nur ohne Canva? Und da du hier bist, gehe ich mal davon aus, dass Canva auch zu deinen Lieblingstools gehört.

Das (kostenlose) Grafikprogramm ist super, um Designs für so ziemlich alles zu erstellen, was es im Marketing gibt. Durch die intuitive Bedienung und die praktischen Drag & Drop Funktionen ist es gerade für Nicht-Designer perfekt.

Wenn du Canva schon ein bisschen kennst, ist es Zeit deine Grafiken auf das nächste Level zu heben und dabei noch effektiver zu arbeiten. Ich verrate dir heute 9 Hacks wie du noch coolere Pinterest Pins gestaltest.

Noch eine kleine Anmerkung: Einige der Funktionen gibt es nur in der Pro-Version (obwohl das meiste auch schon kostenlos möglich ist). Wenn du viel mit Canva arbeitest, solltest du ruhig mal überlegen, ob sich diese Investition lohnt. In jedem Fall kannst du Pro 30 Tage kostenlos testen (wenn du das nicht schon getan hast).

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#1 Markenunterlagen einrichten (auch ohne Canva Pro)

Markenunterlagen sind eine riesige Arbeitserleichterung, wenn du regelmäßig mit Canva arbeitest. Du kannst hier dein gesamtes Branding hinterlegen – zumindest, wenn du Canva Pro hast. Damit brauchst du nie mehr lange nach deinen Logos & Schriftzügen, Brandingfarben und Schriftarten suchen.

Richte alles einmalig unter „Markenunterlagen“ ein und schon wird dir beim Designen deiner Grafiken dein Branding auf dem Servierteller serviert.

Du hast aber gar kein Canva Pro und willst es dir auch eigentlich nicht holen? Auch dann habe ich eine Lösung für dich – vielleicht nicht ganz so einfach, aber genauso effizient. Ich nenne es das Markenboard und das kann z.B. so aussehen:

Mit dem Markenboard kannst du dir auch ohne Canva Pro dein Markenboard anlegen

Die Erstellung geht ruckzuck: Du erstellst erst einmal eine leere Seite in deinem Design. Hier fügst du jetzt ein paar Formen ein, die du in deinen Brandingfarben einfärbst. Als nächstes schreibst du ein bisschen Text, den du dann in deine Schriftarten änderst. Fehlt nur noch dein Logo bzw. dein Schriftzug. Füge den auch in die Seite ein.

Und fertig ist dein Markenboard. Das Ganze muss nicht mega schick aussehen, denn das ist nur für dich.

Wenn du jetzt auf den nächsten Seiten deine Pins gestaltest, tauchen deine Farben und Schriftarten immer prominent auf. Das Logo kannst du mit Copy & Paste auf jede Seite einfügen (mehr zu Shortcuts später noch).

Easy-peasy, oder?

Wenn du ein neues Dokument erstellst, kannst du dein Markenboard auch da wieder auf der ersten Seite einfügen. Du ersparst dir damit ständig wieder deine Schriftarten und Farben zu suchen, was ganz nebenbei ein echter Zeitfresser ist.

Gut zu wissen: In meinen Pin-Vorlagen schenke ich dir eine Vorlage für dein Markenboard. Also sichere dir noch heute deine Templates.

#2 Animationen erstellen

Was ist noch cooler als normale Pins? Genau, Video Pins! Und auch die kannst du mit Canva erstellen. So geht’s:

1 | Erstelle einen Standard Pin in Canva

2 | Klicke oben links auf „Animation“ und wähle den Style aus, der dir am besten gefällt. In der kostenlosen Version stehen dir 6 Varianten zur Auswahl; in der Pro-Version sogar noch 5 mehr.

3 | Jetzt nur noch als MP4-Video herunterladen, abspeichern und direkt bei Pinterest oder bei Tailwind hochladen.

Gerade für Coaches, Berater und andere Dienstleistende, die keinen klassischen Video Content haben, sind solche Animation eine super Möglichkeit Video Pins zu erstellen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die animierten Pins für ordentlich Reichweite und Interaktion sorgen.

Bei mir sind das dann zum Beispiel so aus:

Twitter

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Übrigens: Neuerdings kannst du sogar die Anzeigedauer deiner Animation anpassen. Die Länge der Animation an sich scheint sich dadurch zwar nicht zu verändern, aber es bringt unter Umständen die entscheidenden Sekunden, um auf die Minimal-Länge eines Video Pins von 4 Sekunden zu kommen.

#3 Videos einfügen

Animationen sind aber nicht die einzige Möglichkeit um mit Canva tolle Video Pins zu erstellen. Gerade, wenn du Anleitungen teilst, sind Videos super Content und mit Canva geht das ganz einfach. Außerdem hat Pinterest verlauten lassen, dass es in Zukunft wichtig werden könnte die Nutzer auf Pinterest zu halten statt sie auf deine Website zu führen.

Statt also nur Fotos von deinen DIY-Tutorials, Workouts & Co. zu machen, solltest du immer mehr auf Videos setzen. Tipps dazu verrate ich dir in meinem Blogartikel zu Video Pins.

Deine Videos lädst du dann in Canva hoch – ganz genau wie Fotos. Das geht am PC und am Handy. Da ich meine Videos fast komplett am Handy bearbeite, lade ich sie meistens übers Handy und bearbeite sie dann am Laptop weiter.

Du findest sie dann unter Uploads > Videos (in der linken Bearbeitungsleiste).

Um die Videos in deine Designs zu bekommen, brauchst du dann noch einen Rahmen oder ein Raster, in das du das Video hineinziehst. Ganz easy, oder?

Okay, ich verstehe schon: Du hast gar keine eigenen Videos? Dann hast du zwei Möglichkeiten. Entweder erstellst du welche oder du besorgst dir Stock Videos. Canva bietet dir schon eine kleine Auswahl. Für Coaches & Berater sind viele aber eher ungeeignet, denn natürlich sollte das Video – selbst, wenn es im Hintergrund ist – zum Thema deines Pins passen.

Canva ist ein powervolles Tool, um als Nicht-Designer tolle Pins zu erstellen. Hole dir 9 Hacks, mit denen du noch schneller noch bessere Pins gestaltest.

#4 Objekte freistellen

Hast du einen großen Fundus an Fotos, die du immer wieder für deine Pins nutzen kannst? Falls ja, super! Wenn es dir aber wie mir geht und du immer wieder versuchst mit deiner begrenzten Auswahl abwechslungsreiche Pin-Grafiken zu erstellen, ist das „Freistellen“ Feature perfekt für dich. Mit freigestellten Fotos kannst du noch kreativer werden.

Bevor ich dich hier weiter heiß mache, möchte ich kurz festhalten, dass es diese Funktion nur in Canva Pro gibt. Die ist aber definitiv ein klares Argument für die kostenpflichtige Version.

Der Background Remover (wie es in Canva heißt) tut genau das, wonach es klingt: Es entfernt bei deinen Fotos die Hintergründe. Damit kannst du zum Beispiel deinen Körper vom Hintergrund lösen und in Grafiken oder Fotos setzen. Und so geht’s:

1 | Lade dein Foto in Canva hoch (oder entscheide dich für ein Stock Foto) und füge es in deinen Pin ein.

2 | Klicke auf die Grafik und dann in der Bearbeitungsliste auf „Effekte“.

Mit dem Background Removwer von Canva kannst du Objekte ganz einfach freistellen

3 | Klicke auf „Background Remover“ und lass die Magie geschehen. Canva arbeitet jetzt von ganz alleine.

4 | Dein Objekt ist freigestellt. Du kannst es jetzt in die richtige Größe und an die richtige Position ziehen.

Der Canva Background Remover macht es dir ganz leicht Objekte in deinen Fotos freizustellen

Wie du siehst, stellt Canva hier sehr sauber frei. Das klappt nicht immer so einwandfrei – und manchmal auch gar nicht. Versuche es hier dann ruhig noch ein, zwei Mal. Ich hatte schon Fälle, wo es plötzlich doch geklappt hat. Die Möglichkeit nochmal von Hand nachzubearbeiten gibt es (leider) noch nicht. Nichtsdestotrotz ist die Freistellen-Funktion super, um noch mehr aus deinen Fotos herauszuholen.

#5 Elemente fixieren

Wenn du deine Pin-Designs erstellst, legst du oft mehrere Ebenen übereinander: Hintergrund – Box – Text. Ich habe sogar eine Vorlage, bei der ich noch mehr Ebenen habe:

Frühjahrsputz Pinterest

Wenn ich da zum Beispiel mehrere Elemente verschieben möchte, passiert es mir regelmäßig, dass ich versehentlich die falschen Elemente auswähle – einfach, weil sie für mich unpassend übereinander liegen. Grafiken, die schon an der perfekten Stelle liegen und eh eher im Hintergrund sind, fixiere ich deshalb gerne.

Das bedeutet: Egal, was ich mache, dieses Element bleibt genau da, wo es hingehört. Um die Elemente zu fixieren, klickst du auf das Element und dann auf das Schloss-Symbol. Wenn du an einem kleineren Bildschirm arbeitest, musst du dafür vermutlich auf die drei Punkte klicken.

In Canva kannst du Elemente fixieren, um leichter gestalten zu können

Mit einem weiteren Klick auf das Schloss-Symbol hebst du die Fixierung wieder auf und kannst das Element verändern.

#6 Tolle Farbkombinationen finden

Hast du deine Brandingfarben schon festgelegt? Wenn nicht, bietet Canva eine tolle Funktion, um harmonische Farbpaletten zu finden: den Color Palette Generator. Du hast hier zwei Möglichkeiten:

1 | Farbpaletten von Canva

Wenn du dich inspirieren lassen möchtest, hat Canva eine riesige Auswahl an fertigen Farbkombis für dich. Auf insgesamt 99 Seiten finden Content Creator und Selbstständig so ungefähr alles, was das Herz begehrt.

In den Canva Color Palettes findest du viele tolle Farbkombinationen für deine Pins

Sich da durchzuarbeiten kann dann aber auch eine ganze Zeit dauern. Deshalb kannst du auch gezielt nach Farben, Themen oder Keywords suchen. Wenn du also nach Natur-Tönen suchst, versuch es einfach mal mit dem Keyword „nature“. Oder finde mit „summer“ tolle Inspirationen für deine Sommer-Pins.

Als besonderes Gimmick kannst du auch tiefer in die Psychologie der Farben eintauchen und dir die Bedeutung von vielen Nuancen erklären lassen.

Die Suche im Canva Color Palette Generator erlaubt es dir schnell passende Farbkombinationen zu finden

Wenn du dabei noch nicht das richtige gefunden hast, bleibt noch Option 2.

2 | Farbpalette vom Bild

Hast du Fotos, mit denen du dich zu 100% identifizierst? Alles ist so stimmig und sie haben wunderbare Farben. Dann such jetzt genau das Foto raus und lade es in den Color Palette Generator hoch.

Canva spuckt dir dann deine Farbcodes aus.

Mit dem Canva Color Palette Generator bekomsmt du die Farbcodes für deine Fotos

Du kannst die Farben dann direkt in deinen Markenunterlagen als neue Farbpalette anlegen oder du fügst sie in das Markenboard in deinen Pin Designs ein.

#7 Pin-Designs kopieren

Stell dir mal vor, du hast einen mega-tollen Pin erstellt, ihn heruntergeladen und voller Stolz abgespeichert. Der hat dich echt Zeit gekostet, aber es hat sich gelohnt. In deinem Flow erstellst du direkt den nächsten Pin – mit genau der gleichen Pin-Vorlage.

Dann der Schock: Es hat sich ein klitzekleiner Tippfehler in deinem ersten Design eingeschlichen. Mist, jetzt musst du alles wieder von vorne machen, weil du die Vorlage ja in Canva überschrieben hast.

Damit dir das in Zukunft nicht mehr passiert (und glaub mir, ich spreche da aus Erfahrung), kannst du deine fertigen Pins in deinem Design einfach kopieren und dann anpassen. So bleiben alle Pins erhalten und du kannst jederzeit nochmal was ändern und neu herunterladen.

Lass dafür deine Maus über die Seite in Canva gleiten und klicke in der Leiste, die dort erscheint, auf „Seite kopieren“. Das sieht so aus:

Mit der Kopier-Funktion von Canva erstellst du ruckzuck viele Pins

Damit entsteht eine exakte Kopie, die du bearbeiten kannst. Um nicht jedes Mal alle Designs wieder herunterzuladen, wählst du bei „Herunterladen“ einfach die Seiten aus, die du tatsächlich abspeichern möchtest.

Du kannst die Seiten aus deinen Pin Designs einzeln aus Canva herunterladen

#8 Ordner anlegen

Wenn du mit Canva startest, rutscht du wahrscheinlich erst einmal in den Design-Hype und erstellst und erstellst und erstellst. Wenn du deine Grafiken nur für eine Plattform erstellst, ist auch alles easy. Die Realität sieht aber oft anders aus: Neben Pinterest-Pins erstellst du auch noch deine Instagram-Posts, Header für deinen Blog, Newsletter-Grafiken und so weiter. Never-ending story.

Damit du bei den vielen Designs den Überblick behältst und immer ruckzuck findest, was du suchst, kannst du dir Ordner anlegen. Ich habe da zum Beispiel u.a. „Pinterest“, „Newsletter“, „Freebie“ und „Website“.

In der kostenlosen Version ist diese Funktion auf 2 Ordner begrenzt. In der Pro-Version kannst du so viele anlegen wie du möchtest. Hier kannst du sogar auch deine Uploads in Ordner einsortieren (z.B.: Portaits, Produkt A, Produkt B, Büro, etc.).

Die Ordner kannst du dann mit anderen teilen – sehr praktisch, wenn du Unterstützung beim Design hast.

Jetzt kommt aber die Herausforderung: Deine Designs ordnen sich natürlich nicht von alleine in die Ordner ein. Und ich weiß ja nicht wie dein Desktop aussieht, aber ich vergesse gerne mal was abzulegen. Auf Canva geht es mir nicht anders. Wenn das bei dir auch so ist, denk daran, regelmäßig aufzuräumen. Sonst sind die Ordner für die Katz.

#9 Canva Shortcuts

Manchmal muss es besonders schnell gehen. Dafür gibt es bei Canva eine Reihe von Shortcuts, die kaum jemand kennt. Die wichtigsten verrate ich dir hier:

Strg + C = kopieren
Strg + V = einfügen
Strg + D = Element duplizieren
T = Text-Element hinzufügen
Strg + G = Elemente gruppieren
Strg + Z = rückgängig

Das ist aber noch lange nicht alles. Die ganze Auswahl an Shortcuts findest du direkt bei auf der Website von Canva in einer praktischen Infografik – perfekt zum Ausdrucken und neben den Laptop legen.

Fazit

Na, kanntest du schon alle Hacks?

Für mich machen sie Canva zu einem der wichtigsten Tools in meinem Business und erlauben mir tolle Designs zu erstellen – ohne Kenntnisse über Grafikdesign, Photoshop & Co. Meistens sind es ja die kleinen Tricks und Kniffe, die deinen Workflow erst richtig effizient machen.

Also nutze die Funktionen, die das Grafik-Tool dir (fast) kostenlos bietet.

Du bist auch ein richtiger Canva-Fan, aber die fehlen noch die richtigen Design-Ideen, um deine Pins zu echten Klick-Garanten zu machen? Dann hol dir jetzt meine Pin-Vorlagen inkl. 2 tollen Boni!

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