Pinterest Analytics

Wie du mit Pinterest Analytics deine Pins optimierst

Stell dir mal vor, du wärst Konditor/in und würdest im Akkord Kuchen und Torten backen. Würdest du sie dann einfach aus dem Ofen holen und in den Verkauf geben ohne zu prüfen, ob sie auch wirklich gar sind?

Ne, oder? Warum nutzt du dann also deine Pinterest Analytics noch nicht?

Ich weiß schon: Das ist dir alles zu kompliziert und Mathe war eh noch nie deine Stärke.

Dann habe ich eine tolle Nachricht für dich: Analytics sind gar nicht schwer – und ein Mathe-Genie musst du schonmal gar nicht sein.

Wenn du dich aber weiterhin dagegen sträubst den Zahlen wenigstens eine Chance zu geben, verschenkst du wertvolles Potential. Klickrate, Impressionen & Co. geben dir wertvolle Hinweise, um deine Content-Strategie zur Perfektion zu bringen.

Das bedeutet im Klartext: Wenn du die Analytics nutzt, bekommst du mehr Reichweite, Repins und Klicks – und damit (wenn der Rest passt) mehr Kunden und mehr Umsatz.

Na, wie klingt das? Bereit dem Ganzen doch mal eine Chance zu geben? Dann los. Ich gehe mit dir jetzt alles durch und erkläre all die bösen Fachbegriffe. Und wer weiß – vielleicht werden du und die Zahlen ja noch dicke Freunde.

Wo finde ich die Pinterest Analytics?

Starten wir mal ganz einfach. Damit du die Pinterest Analytics nutzen kannst, musst du sie erst einmal finden. Das klappt nur, wenn du ein Business-Profil hast. Falls du das noch nicht hast und Pinterest dein Business (und damit meine ich auch Blogs und Herzensprojekte) pushen soll, solltest du am besten wechseln.

Außerdem musst du in der Desktop-Version unterwegs sein. In der App gibt es leider keinen Analytics-Bereich.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, hast du zwei Möglichkeiten, um zu deinen Zahlen zu kommen.

  1. Oben links findest du einen Tab „Analytics“. Da klickst du einfach drauf.
Pinterest Analytics
Die Pinterest Analytics findest du oben links
  • Wenn du dich bei Pinterest angemeldet hast, landest du (neuerdings) im Business Hub. Wenn du hier ein bisschen runterscrollst, siehst du schon ein paar Zahlen und kannst dich zur Gesamtübersicht durchklicken.
Pinterest Analytics im Business Hub
Du findest die Analytics auch über den Business Hub

Die Analytics unterteilen sich in drei Bereiche: Übersicht – Audience Insights – Videos. Der letzte Punkt ist noch ziemlich neu, zeigt aber, wie wichtig das Video-Format für Pinterest ist.

Was sehe ich in den Analytics?

Fangen wir mal mit dem ersten Bereich „Übersicht“ an. Hier landest du direkt im Dashboard und siehst alle Daten auf einen Blick. Das kann auf den ersten Blick ein bisschen erschlagen, ist aber gut für einen ersten Überblick.

Pinterest Analytics Dashboard
Das Pinterest Analytics Dashboard versorft dich mit allen Infos

Das große Ganze bringt dir aber noch nicht so viel. Deshalb filterst du die Daten am besten, um noch bessere Einblicke zu bekommen. Dafür stehen dir sechs Filter zur Verfügungen.

  • Zeitraum: Wenn du regelmäßig in deine Analytics guckst, willst du meist nur einen bestimmten Zeitpunkt angucken. Pinterest schlägt dir schon ein paar Zeiträume vor. Du kannst aber auch deinen eigenen Zeitpunkt wählen. Ich stelle hier meistens 7 oder 30 Tage ein.
  • nach Inhaltstypen: Dieser Filter ist nur interessant, wenn du Anzeigen auf Pinterest schaltest. Du kannst hier zwischen organischen und Promoted Pins wählen.
  • nach verifizierten Kanälen: Wenn du neben deiner Website noch Instagram, YouTube und/oder Etsy verknüpft hast, kannst du die Performance für die einzelnen Kanäle sehen. Wusstest du, dass du deine Instagram Posts sogar automatisch zu Pinterest schicken kannst?
  • nach Geräten: Was glaubst du: Werden deine Pins mehr mobil oder am Desktop gesehen? Diese Info kannst du hier sehen. Wenn du siehst, dass du viele Zugriffe über mobil hast, ist das für dich ein Indiz, dass deine Website unbedingt mobil optimiert sein sollte.
  • nach Quelle: Dieser Filter ist besonders wichtig, denn du kannst hier zwischen deinen eigenen und fremden Pins unterscheiden.
  • nach Format: Pinterest bietet mittlerweile viele verschiedene Formate an, die du nutzen solltest. Hier kannst du sehen, welche davon am besten ankommen.

Sobald du an einem Filter etwas verstellst, ändert sich auch der Graph auf der rechten Seite. Das ist der Bereich, wo die Magie passiert und wo du deine Daten siehst.

Was sagen mir die Zahlen?

Jetzt geht es ans Eingemachte, an die Zahlen. Wir gehen die einzelnen Kennzahlen Schritt für Schritt durch. Sicher sind nicht alle relevant für dich, aber du solltest sie kennen, um darüber entscheiden zu können.

Pinterest Analytics Kennzahlen
Du kannst dir Daten für viele verschiedene Kennzahlen anzeigen lassen

Fragst du dich jetzt, wie du da überhaupt irgendwas entscheiden kannst?

Bevor du in die Zahlenwelt so richtig einsteigst, musst du erst einmal wissen, was dein Ziel ist. Also was du mit Pinterest erreichen willst. Typischerweise ist das entweder Website-Traffic oder Bekanntheit. Denke das vor dem Start mal komplett durch: Was soll nach dem Klick auf deinen Pin passieren?

Ein Beispiel wäre der Klick auf einen Blogpost und von dort die Anmeldung zum Newsletter.

Monatliche Betrachter

Bevor du in den Analytics gelandet bist, bist du sicher schon über eine Kennzahl gestolpert: die monatlichen Betrachter. Sie wird oft in den Vordergrund gestellt, weil man sie immer so schön im Profil sieht. Sie zeigt dir an, wie viele Nutzer deine Pins potentiell gesehen haben (z.B. in Suchergebnissen).

Hier gibt es aber zwei Probleme:

  1. Die gesamten Impressionen können NUR von fremden Pins kommen, die du geteilt hast.
  2. Die Zahl sagt absolut gar nichts über Klicks auf deine Website aus.

Verbanne diese Kennzahl deshalb ruhig ohne schlechtes Gewissen aus deinem Kopf. Du brauchst sie absolut nicht. Ich hatte schon Fälle, in denen meine monatliche Betrachterzahl über Wochen im Sinkflug war und die Klicks auf meine Website trotzdem gestiegen sind.

Impressionen

Impressionen geben an wie oft deine Pins von anderen Nutzern gesehen wurden. Eine Impression entspricht einem View bzw. einer Ansicht.

Die User können gleich an mehreren Stellen mit deinen Pins in Berührung kommen:

  • Im Smart Feed
  • Im Following Feed
  • In den Suchergebnissen
  • Auf deinen Pinnwänden
  • Auf den Pinnwänden anderer

Viele Impressionen bedeuten viel Reichweite. Allerdings heißt das auch nicht automatisch viele Klicks oder Repins. Sie sind aber ein Indiz dafür, dass du die richtigen Keywords in deinen Pin-Beschreibungen hast – sonst würden deine Pins nicht so oft angezeigt werden.

Interaktionen

Interaktionen ist der Sammelbegriff für alle Aktionen, die andere Nutzer mit deinen Pins machen können: Close-Ups, Klicks auf Links und „Merken“-Aktionen. Diese Kennzahl gibt dir Hinweise darauf, wie interessant deine Pins sind.

Die Interaktionen lassen sich aber noch genauer analysieren.

Close-Ups

Für ein Close-Up klickt ein Nutzer auf deinen Pin, um ihn sich genauer anzugucken. Du hast seine Aufmerksamkeit auf deine Pin-Grafik gezogen und er will mehr wissen.

Viele Close-Ups zeigen dir, dass deine Visuals für deine Zielgruppe gut funktionieren.

Klicks auf Links

Klicks sind die Königsdisziplin: Der Pin war so interessant, dass der Nutzer darauf geklickt hat und die Pin-Beschreibung hat ihn endgültig davon überzeugt auf den Link zu klicken. Wenn es richtig gut läuft, weckst du sogar schon auf der Übersichtsseite so viel Interesse, dass der Nutzer direkt von da auf deinen Link klickt.

Viele Klicks bedeuten viel Traffic und viel Traffic bedeutet in der Regel viel Umsatz oder viele Kunden (es sei denn, du machst auf deiner Website zu viel falsch). Deshalb ist diese Kennzahl ganz besonders wichtig.

„Merken“-Aktionen

Wenn deine Pins gemerkt werden, hast du ziemlich viel richtig gemacht. Ich würde diese Kennzahl auf Platz 2 stellen, was die Wichtigkeit angeht.

Repins zeigen, dass deine Pins (be)merkenswert und besonders interessant sind. Je öfter dein Pin gemerkt wird, desto mehr Nutzer sehen ihnen. Mit steigender Repins steigt also auch deine Reichweite.

Nicht jede Content-Art ist aber gleich teilenswert. So werden Infografiken oder Inspirations-Pin viel öfter geteilt als Content-Pins (z.B. zum Blogpost). Letztere sorgen eher für Klicks.

Relative Kennzahlen

Bei all diesen Kennzahlen bekommst du absolute Zahlen. Wenn ich dich jetzt frage, ob 10 Repins gut oder schlecht sind, was würdest du antworten?

Meine Antwort wäre: „Das kommt drauf an“. 10 Repins bei 30 Impressionen wären Bombe, 10 Repins bei 500.000 Impressionen dagegen unterirdisch. Deshalb gibt es alle absoluten Kennzahlen auch nochmal als Raten, bei denen die absoluten Zahlen durch die Impressionen geteilt werden:

  • Close-Up Rate
  • Rate der Klicks auf Links
  • Rate der „Merken“-Aktionen

Besonders wichtig ist hier die Klickrate. Eine gute CTR (Click-Through-Rate oder einfach Klickrate) liegt bei 2-4 %. Unter 1% CTR zeigt dir, dass hier etwas ganz und gar nicht gelaufen ist.

Schmeiß jetzt aber nicht direkt alle Pins raus, die eine schlechte Klickrate haben. Wenn deinen Pin z.B. nur 10 Leute gesehen haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die CTR nicht so hoch ist. Gedanken solltest du dir erst ab 1.000 Impressionen machen.

Ob du lieber auf absolute oder relative Zahlen setzen solltest, hängt davon ab, was du sehen möchtest. Um dein Wachstum zu sehen sind meist absolute Werte besser, um beurteilen zu können wie gut deine Pins performen, helfen dir die Raten.

Die beiden Metriken „Gesamte Zielgruppe“ und „Interagierende Zielgruppe“ zeigen dir dann noch an wie aktiv seine Community ist. Um ehrlich zu sein, hab ich mir diese Kennzahlen noch nie im Details angeguckt.

Für alle diese Kennzahlen kannst du dir über „Teilung nach“ auch für die verschiedenen Filter aufspalten lassen. So kannst du zum Beispiel auf einen Blick sehen, ob deine Impressions von deinen eigenen Pins oder von fremden kommen.

Pinterest Analytics Filter
Du kannst dir deine Pins noch detaillierter angucken

Gerade wenn eine deine eigenen Pins nicht so gut laufen, solltest du einen intensiveren Blick auf die fremden Pins werfen – denn die scheinen irgendwas anders bzw. besser zu machen. Versuche also auch ruhig mal bei deinen Mitbewerbern Erfolgsmuster zu suchen und übernehme deine Erkenntnisse dann für deine eigenen Pins. 

Top Pins

Die Top Pins sind – wie der Name schon sagt – deine besten Pins im gewählten Zeitraum. Diese Übersicht ist super, um Erfolgsmuster zu suchen. Dabei kannst du dir deine Top Pins nach verschiedenen Metriken sortieren:

  • Impressions
  • Interaktionen
  • Close-Ups
  • Klick auf Links
  • „Merken“-Aktionen

Ist dein Ziel viel Traffic auf deine Website zu bekommen, solltest du vor allem bei Klick auf Links gucken.

Achte dabei auf deine Filtereinstellungen, denn die gelten auch für die Top-Pins. Sonst verfälschst du deine Daten.

UPDATE: Seit Kurzem kannst du nicht nur Daten für deine Pins sehen, sondern auch deine erfolgreichsten Pinnwände in den Analytics sehen.

Pinterest Analytics - Beste Pinnwände
Die Pinterest Analytics zeigen jetzt auch die besten Pinnwände

Diese Auswertung gibt dir wertvolle Hinweise darauf, welche Themen dein Zielgruppe besonders interessieren.

Was sind die Audience Insights?

Deine Zielgruppe ist erst einmal eine große Unbekannte. Klar hast du dir Gedanken gemacht, wen du erreichen möchtest, aber die große Frage ist: Tust du das auch? Sprichst du die richtigen Nutzer an oder hast du an manche Zielgruppen vielleicht noch gar nicht gedacht?

Antworten auf diese Fragen bekommst du in den Audience Insights. Hier kannst du deine Zielgruppe besser kennenlernen.

Der Audience-Bereich gliedert sich in drei Bereiche:

  • Deine Zielgruppe
  • Deine interagierende Zielgruppe
  • Alle Pinterest-Nutzer

Damit bekommst du einen ziemlich guten Eindruck wie deine Zielgruppe – auch im Vergleich zum Rest – tickt.

Die Daten beziehen sich immer auf die letzten 30 Tage. Das heißt im Klartext: Die Audience Insights sind absolut dynamisch und ändern sich immer wieder.

Mithilfe der Zahlen kannst du dann deine Zielgruppe (und alle Pinterest-Nutzer) nackig machen:

  • Wie alt sind sie?
  • Sind es eher Männer oder Frauen?
  • Woher kommen sie (allerdings nur nach Ländern sortiert)?
  • Welche Geräte nutzen sie?

Mit diesen demografischen Daten bekommst du schon viele wichtige Infos. Fast noch wichtiger ist aber, wofür sich deine Nutzer interessieren, denn so kannst du dir deinen „idealen Nutzer“ noch besser vorstellen und deine User Persona vervollständigen.

Audience Insights Pinterest Analytics
Die Audience Insights geben dir viele Infos über deine Zielgruppe

Außerdem kannst du aus den Interessen Erkenntnisse für deinen weiteren Content ziehen. Vielleicht gibt es ja Themengebiete, auf die deine Nutzer voll abfahren, an die du noch gar nicht gedacht hast. Poste jetzt aber nicht querbeet, sondern schau, was zu dir passt.

Welche Daten sehe ich für Videos?

Dass es einen eigenes Video-Dashboard gibt zeigt, wie wichtig Videos für Pinterest sind. Der Bereich erinnert stark an den „Übersicht“-Bereich und bietet ähnliche Filter und Kennzahlen an. Deshalb werde ich hier auch nicht so tief ins Detail gehen.

Für Video-Pins hast du folgende Kennzahlen:

  • Videoaufrufe: Wie oft wurden deine Videos angesehen?
  • Durchschnittliche Wiedergabezeit: Wie lange wurde ein Video im Schnitt angeschaut?
  • Gesamtwiedergabezeit: Wie lang waren alle Videoaufrufe zusammen?
  • Aufrufe zu 90%: Wie viele Videos wurden fast bis zum Ende angeguckt?
  • 10-sekündige Videoaufrufe: Wie viele Videos wurden länger als 10 Sekunden angesehen?

Die Gesamtzahl der Videoaufrufe sind bei den statischen Pins mit Close-Ups vergleichbar. Die drei Kennzahlen „Durchschnittl. Wiedergabezeit“, „Aufrufe zu 90%“ und „10-sekündige Videoaufrufe“ helfen dir herauszufinden, ob deine Videos wirklich interessant sind.

Sind diese drei Zahlen sehr niedrig, heißt das, dass sich kaum jemand deine Videos länger angeschaut haben. Probiere es dann vielleicht einfach mal mit kürzeren Videos oder versuch die Videos mit mehr Abwechslung spannend zu halten.

Die „Gesamtwiedergabezeit“ ist für mich keine relevante Kennzahl. Die kannst du also ruhig vernachlässigen.

Wie optimiere ich meine Pins?

Nachdem du dich durch deine Zahlen gearbeitet hast, geht es einen Schritt weiter: Du nutzt die Ergebnisse, um deine Pins noch besser zu machen.

Im ersten Schritt sammelst du dafür alle Pins, die besonders gut funktionieren. Hier solltest du vor allem nach deinen Zielen (Traffic oder Bekanntheit) gucken. Mein Tipp: Speicher dir Screenshots der Pins inkl. Pin-Beschreibung in einer PowerPoint-, Word- oder Excel-Datei oder in jedem anderen Tool, das für dich passt, ab. So hast du alle Traffic-Bringer auf einen Blick.

Wenn du dir jetzt deine guten Pins anguckst, schaltest du dein Gehirn auf Detektiv-Modus: Gibt es bestimmte Muster, die alle guten Pins gemeinsam haben?

Das kann zum Beispiel ein ähnliches Design sein oder ein bestimmtes Wording.

Diese Erkenntnisse nutzt du dann für deine zukünftigen Pins.

  • Ein Design kam besonders gut? > Erstelle weitere ähnliche Designs.
  • Ein CtA hat besonders gut funktioniert? > Nutze den oft.
  • Ein Blogpost hat besonders viele Klicks bekommen? > Erstelle mehr Pins zu dem Beitrag.

Du kannst aber auch deine bestehenden Pins verbessern. Wen ein Pin z.B. eine hohe CTR, aber nur wenig Reichweite hast, solltest du ihn auf mehr Impressionen optimieren. Das schaffst du, indem du die Pin-Beschreibung mit den richtigen Keywords bestückst.

Dabei solltest du immer auch ein wenig deine Zielgruppe (die du jetzt ja besser kennengelernt hast) im Hinterkopf behalten. Am besten stellst du dir dafür deine User Persona (also ein typisches Beispiel deiner Zielgruppe) vor und fragst dich, ob die Pins ihm oder ihr gefallen könnten.

Die Pin-Optimierung ist hier aber nicht zu Ende. Auch deine neuen Pins wollen wieder analysiert werden, um noch weitere Potentiale aufzudecken.

Welche weiteren Analytics-Quellen gibt es?

Die Zahlen in Pinterest Analytics sind eine tolle Hilfe. Allerdings gibt es einen Satz, der ein wenig problematisch ist:

Die auf dieser Seite angegebenen Daten sind eine Schätzung.

Bedeutet im Klartext: Statt 5 Klicks kann ein Pin auch 10 bekommen haben oder nur einen. Niemand weiß genau, wo diese Schätzungen herkommen. Du solltest dich deshalb nicht auf die Zahlen versteifen und dir lieber nochmal eine zweite Meinung holen.

Das geht gut über Google Analytics oder Tailwind, aber das erzähle ich dir ein anderes Mal.

Fazit

Die Pinterest Analytics sind ein super Werkzeug, um deine Content-Strategie auf Pinterest zu optimieren und so noch erfolgreicher zu werden.

Bitte übertreibe es aber nicht: Die Analytics sollten nicht dein Fernsehprogramm ersetzen. Du brauchst weder stündlich, noch täglich reingucken. Die Performance schwankt eh immer mal ein bisschen, sodass tägliche Veränderungen nicht viel über deinen Erfolg aussagen.

Ich selbst gucke einmal pro Woche in meine Zahlen. Es reicht aber auch, es einmal pro Monat zu machen. So siehst du dann auch wirklich in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.

Raste also nicht direkt aus, wenn deine Zahlen mal ein wenig nach unten gehen.

Falls du aber über längere Zeit eine sinkende Tendenz siehst, solltest du mal schauen, warum es gerade nicht funktioniert.

Manchmal gibt es übrigens noch eine besondere Erklärung für weniger Reichweite und Traffic: Das Sommerloch. Da schlecken die Menschen nämlich viel lieber Eis als auf Pinterest unterwegs zu sein.

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