Tailwind für Pinterest

Wie du Tailwind für dein Pinterest nutzt

Bist du bereit dein Pinterest Marketing auf die nächste Stufe zu heben und problemlos 15 bis 20 am Tag zu pinnen?

Du glaubst, das ist unmöglich?

Dann zeige ich dir heute mal wie du zeitsparend pinnst und trotzdem richtig erfolgreich bist. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Tool – Tailwind.

[Du willst dir Tailwind direkt angucken? Dann klick hier.]

Aber fangen wir mal ganz vorne an: Wenn du mit Pinterest startest, pinnst du wahrscheinlich so 5-10 Pins pro Tag. Das ist schon einmal gut, aber um deine Reichweite zu steigern, brauchst du noch ein bisschen mehr.

Besser wären mind. 15 Pins pro Tag. Jetzt kannst du diese 15 Mal direkt über Pinterest pinnen. Das kostet allerdings extrem viel Zeit, denn es reicht nicht einfach nur einmal am Tag reinballerst. Du solltest diese Pins über den ganzen Tag verteilen. Diese Zeit fehlt dir dann für Aufgaben, die dir direkt und unmittelbar Geld ins Portemonnaie bringen.

Ziemlich blöd, oder?

Ganz genau. Deshalb gucken wir uns heute mal an, wie du Tailwind einsetzt, um Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben.

Die harten Fakten

Das Wichtigste zuerst: Tailwind ist offizieller Marketing-Partner von Pinterest. Das bedeutet: Tailwind hat von Pinterest die ganz offizielle Erlaubnis seine Dienstleistungen anzubieten. Es kursieren immer wieder Gerüchte, dass es die Reichweite einschränkt über Drittanbieter zu posten. Bei Tailwind bist du aber auf der sicheren Seite.

Auch aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten: Es ist für die Reichweite total egal, ob du direkt über Pinterest oder über Tailwind pinnst.

Die zweite gute Nachricht: Tailwind ist kostenlos – zumindest bis 100 Pins pro Monat. Wenn du allerdings überlegst, dass du schon 20 Pins pro Tag pinnen möchtest, kommst du schnell an die Grenze und musst zur Bezahlversion rüberspringen. Die 100 kostenlosen Pins sind aber super, um das Tool einfach mal zu testen und dich damit anzufreunden.

Wenn du Tailwind richtig nutzen möchtest, solltest du aber bereit sein ein bisschen was in das Tool zu investieren. Die Kosten halten sich dabei in Grenzen: Los geht es bei 9,99 $ pro Monat (bei jährlicher Zahlung). Wenn du lieber monatlich zahlen möchtest, bist du mit 14,99 $ dabei, kannst aber auch „nur“ 400 Pins / Monat einplanen.

Bisher gibt es Tailwind übrigens nur in der Desktop-Version. Die mobile App soll aber schon bald auf den Markt kommen.

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Wie plane ich Pins mit Tailwind ein?

Deine Pins vorzuplanen ist die lebensrettendste Funktion von Tailwind. Damit kannst du alle Pins für eine Woche oder einen Monat an nur einem Tag einplanen und hast danach Ruhe von Pinterest.

Während du also bisher immer den Druck hattest, alle paar Stunden bei Pinterest reinzuschauen, um deine 10 Pins zeitversetzt du pinnen (Tschüß Freizeit), kannst du Pinterest jetzt sogar mal ein paar Tage zu lassen. Mega, oder?

Aber wie funktioniert das Vorplanen?

Bevor du richtig loslegen hast, solltest du deinen Pinterest Account komplett einrichten. Tailwind zeigt dir netterweise genau, was noch alles fehlt.

Tailwind Account einrichten
Tailwind zeigt dir genau, was du noch verbessern könntest

Was ist der Smart Schedule?

Wenn du das erledigt hast, kannst du dich deinem Pin-Schedule widmen. Darin legst du fest, wie oft und zu welchen Zeiten du Pins teilen möchtest. Tailwind macht es dir da aber einfach. Sobald du deine Häufigkeit eingegeben hast, erstellt es automatisch Zeitfenster für deine Pins – angepasst an das Verhalten deiner Zielgruppe.

Das Ganze nennt sich dann Smart Schedule und ist wirklich idiotensicher (nicht, dass es das für dich sei müsste).

Du bist an diese Vorschläge aber nicht gebunden, sondern kannst den Schedule so anpassen wie du möchtest. Du solltest aber darauf achten, dass du möglichst dann pinnst, wenn deine Zielgruppe auch online ist.

Wo bekomme ich Pins zum Einplanen her?

Dann geht es ans Eingemachte: Das Einplanen. Dafür schiebst du alle deine Pins in die Queue, die Warteschleife. Pinterest verteilt die Pins dann auf die freien Pin-Fenster aus deinem Smart Schedule.

Aber woher bekommst du eigentlich die Pins dafür?

Bei Tailwind hast du drei mögliche Quellen:

  1. Von Pinterest – du siehst einen tollen Pin auf Pinterest, der in deine Queue soll
  2. Von Websites – in einem Blogpost ist ein Pin eingebunden, den du einplanen willst
  3. Direkt hochladen – du lädst deinen Pin das erste Mal hoch

Für die ersten beiden Optionen solltest du dir die Tailwind Browser Extension herunterladen. Die ist ein absoluter Gamechanger. Damit kannst du in deinem Browser jedes Foto, das du siehst, direkt in Tailwind einplanen – einfach so, mit nur einem Klick.

Tailwind Browser Extension
Den Button für die Browser Extension findest du bei den Scheduled Pins

Eine Anleitung zur Einrichtung findest du direkt im Tailwind Support (die ist für Chrome, funktioniert aber für jeden Browser gleich).

Die dritte Option ist nur für deine eigenen Pins. Hier lädst du die Grafiken direkt in Tailwind hoch und versorgst sie mit allen wichtigen Infos.

Wie plane ich die Pins ein?

Damit Tailwind nicht mit dir meckert, dass deinem Pin etwas fehlt, braucht er:

  • Eine Grafik (logisch!)
  • Einen Titel (mit Keywords)
  • Eine Pin-Beschreibung (mit noch mehr Keywords)
  • Einen Link (der Nutzer soll ja auf deine Website)
  • Pinnwände, auf die er gepinnt werden soll

So sieht das dann in Tailwind aus:

Pins einplanen Tailwind
Tailwind fragt alle wichtigen Daten für deine Pins direkt ab

Gehen wir die einzelnen Punkte mal durch.

Grafik: Achte bei der Grafik auf das richtige Format (am besten 2:3). Neben statischen Bildern kannst du mittlerweile auch Videos einplanen. Story Pins gehen leider (noch) nicht.

Pinnwände: Du kannst deinen Pin direkt auf mehrere Pinnwände pinnen. Am besten fügst du die wichtigste bzw. relevanteste Pinnwand als erstes ein. UPDATE: Beschränke dich auf max. 10 Pinnwände. Sonst werden deine Pins schnell als Spam gewertet.

Titel: Seit kurzem kannst du den Pin-Titel auch direkt in Tailwind eingeben. Bisher konnte Pinterest sich den Titel nur über Rich Pins ziehen. Das bedeutet, dass du deinen Titel jetzt noch besser für Pinterest SEO optimieren kannst.

Pin-Beschreibung: Schreibe kurz & knackig, worum es in deinem Pin bzw. auf der Landingpage (z.B. Blogpost) geht. Dafür solltest du relevante Keywords nutzen und einen Call-to-Action einfügen.

Intervall (die kleine Uhr): Wenn du einen Pin auf mehrere Pinnwände pinnst, sieht es natürlich total doof aus, wenn du die einfach alle hintereinander teilst. Außerdem könnte Pinterest das als Spam werten. Deshalb kannst du ein Intervall (z.B. 1 Tag) festlegen, dass zwischen den Pins liegen soll.

UPDATE: Im Februar 2020 hat Pinterest seine Pin-Empfehlungen geändert. Ab sofort bist du gut damit beraten etwas mehr Zeit zwischen deinen Pins zu lassen. Pinnst du den gleichen Pin zu oft, könnte sich das negativ auf das Ausspielen deiner Pins auswirken. Das kleinstmögliche Intervall ist deshalb 2 Tage.

Gut zu wissen: Wenn du deine Pins über Tailwind planst, steht deine Pin-Beschreibung nicht in er „Haupt-Beschreibung“ oben, sondern unten rechts. Die Haupt-Beschreibung zieht Pinterest weiterhin aus den Rich Pins.

Pin Beschreibung mit Tailwind
Mit Tailwind hat dein Pin zwei Beschreibungen

Das heißt zwar, dass alle Pins zu einem Blogpost die gleiche Beschreibung haben, aber gleichzeitig hast du auch mehr Platz für Keywords, weil du ja gleich zwei Beschreibungen hast.

Noch ein kleiner Zeitspar-Tipp: Meistens passen mehrere Pinnwände zu einem Oberthema (Bsp. Pinterest-Tipps, Pinterest für Anfänger, Pinterest für Blogger). Solche Pinnwände kannst du zu Boardlisten zusammenfassen. Damit fügst du dann alle Pinnwände in der Liste mit nur einem Klick zum Pin hinzu. Am besten legst du dir für jedes Oberthema gleich mehrere Boardlisten an, in der die Pinnwände in unterschiedlicher Reihenfolge sind.

Tailwind Board Lists
Mit den Board Lists kannst du viel Zeit sparen
Board Lists Tailwind
Mit den Board Lists kannst du viel Zeit sparen

UPDATE: Achte aber auch hier darauf, dass die Listen nicht zu groß werden. Konzentrier dich lieber darauf, deine Pins auf wirklich relevante Pinnwände zu teilen. Deine Listen sollten nicht mehr als 10 Pinnwände beinhalten.

Die neuen Pinterest Pin-Empfehlungen

Wie schon erwähnt, hat Pinterest im Februar 2020 Einblicke gegeben, wie erfolgreiches Pinterest Marketing aussieht. Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • Pinterest liebt frischen Content. Erstelle deshalb immer wieder neue Pin-Varianten statt deine drei Jahre alten Pins immer wieder zu teilen
  • Qualität vor Quantität: Erfolgreiche Pinterest Marketer pinnen 15 bis 25 Pins pro Tag – nicht mehr.

Tailwind hat auf diese Neuerungen sehr schnell reagiert und den SmartGuide eingerichtet. Der hilft dir zu überprüfen, ob deine Pin-Strategie so ausgerichtet ist, dass du das meiste aus deinem Pinnen herausholst.

Siehst du ein „All clear“ ist dein Plan bestens ausgerichtet.

Tailwind SmartGuide

Wie kann ich den SmartLoop nutzen?

Allen, die in grauen Vorzeiten mal mit Boardbooster gearbeitet haben, wird diese Funktion bekannt vorkommen: Du kannst deinen älteren Pins neuen Ruhm verleihen, indem du sie automatisch immer wieder pinnst.

Dafür musst du sie nur einmal unter Publisher > SmartLoop anlegen. Jetzt fragst du dich aber sicher wie.

Tatsächlich ergibt der SmartLoop erst so richtig Sinn, wenn du schon ein bisschen länger auf Pinterest aktiv bist und schon einige Pins erstellst hast.

Dann kannst du dir nämlich thematische Loops anlegen und deine allerbesten Pins darin lustig ihre Kreise ziehen lassen. Welche Pins richtig gut sind, findest du am einfachsten in den Tailwind Analytics im Pin Inspector raus. Von da kannst du sie auch direkt zu einem Loop hinzufügen.

Natürlich kannst du sie aber auch direkt auswählen, wenn du den Loop einrichtest.

Tailwind unterscheidet dabei zwischen zwei Arten: Evergreen Content und Seasonal Content. Wenn du zum Beispiel Pins zu Weihnachtsdeko hast, ergibt es wenig Sinn, die auch im Sommer durchlaufen zu lassen. Dafür kannst du dann einfach einen Zeitraum einstellen, in dem sich die Pins wiederholen dürfen.

Tailwind Smart Loop einrichten
Der SmartLoop kann dir viel Arbeit abnehmen

Übrigens: Die alten Pins brauchst (und solltest) du nicht löschen. Es wird wohl kaum jemand so viel Langeweile haben, um durch deine Pinnwände zu scrollen und Dopplungen zu suchen.

Wichtig ist aber, dass dein Pin nicht alle zwei Wochen auf die gleiche Pinnwand gepinnt wird. Zwischen zwei Pins auf derselben Pinnwand sollten schon mindestens vier Monate liegen. Ansonsten könnte es schnell als Spam gewertet werden. Versorge deine Loops außerdem regelmäßig mit frischem Content und entferne Pins, die nicht (mehr) gut laufen.

Tailwind für Pinterest

Mehr Reichweite dank Tailwind Tribes

Bestimmt kennst du schon die Pinterest Gruppenboards: Da pinnen mehrere Menschen ihren thematisch ähnlichen Content auf eine gemeinsame Pinnwand.

Tailwind Tribes funktioniert ganz ähnlich. Auch hier schließen sich Pinner mit ähnlichen Themen und damit auch ähnlichen Zielgruppen zusammen. Ein Tribe ist so etwas wie deine Gang, in der ihr euch gegenseitig helfen und gleichzeitig wachsen wollt. Für dich hat das zwei große Vorteile:

  • Das lange Suchen nach passenden fremden Pins ist vorbei
  • Die Reichweite für deine eigenen Pins steigt

Win-Win-Situation!

Du willst ein Beispiel? Du kriegst ein Beispiel:

Stell dir vor du hast einen Online-Shop für Geschenke. Du suchst dir also eine Gang, äh… Tribes, die auch was mit Geschenken zu tun haben.

Pünktlich zu Weihnachten (also ab Ende August) erstellst du deine Geschenke-Tipp-Pins und fängst an sie zu pinnen. Die besten von ihnen teilst du auch in die Tribes. Und weil Pinterest-Nutzer gutem Content nicht widerstehen können, pinnen sie deine unschlagbaren Geschenkideen auch auf ihre Pinnwände.

Jetzt rate mal, wessen Pins überall zu finden sind, wenn spätestens ab Mitte November alle anfangen wie wild nach Geschenken zu suchen. Genau: deine!

Das funktioniert aber nur, wenn sich alle an die „Regeln“ halten. Du solltest die Tribes nicht nur nutzen, um deine eigene Reichweite zu steigern – ohne Rücksicht auf andere.

Wenn du also Mitglied in einem Tribe bist und deine Pins teilst, solltest du auch die Pins der anderen Mitglieder weiterpinnen. So profitieren alle.

Tailwind Tribes
Mit Tailwind Tribes kannst du deine Reichweite steigern

Analysieren mit den Tailwind Analytics

In meinen vorherigen Blogposts habe ich dir schon gezeigt, wie du mit Pinterest Analytics und Google Analytics deine Pins auswerten kannst und wichtige Fragen wie

  • Welche Pins kommen gut an?
  • Welche Themen sind besonders interessant?
  • Welche Pins bringen den meisten Traffic?

beantwortest. Mit den Analytics in Tailwind hast du jetzt eine dritte Variante.

Tailwind Analytics
Tailwind liefert dir viele wertvolle Daten zu deiner Pin Performance

Tailwind bietet dir super umfangreiche Informationen, in denen man sich ehrlich gesagt ein wenig verlieren kann. Du solltest dich deshalb vor allem auch drei wichtige Bereiche konzentieren:

  1. Profile Performance – welche Themen kommen gut an?
  2. Board Insights – Welche Boards haben die meiste Reichweite?
  3. Pin Inspector – Welche Pins gehen durch die Decke?

Statt den Bereich Website Insights zu nutzen, empfehle ich dir lieber auf Google Analytics zu setzen.

Das Tolle ist, dass du Daten zu allen Pins bekommst, die du gepinnt hast. Egal, ob über Tailwind oder direkt über Pinterest und egal, ob eigene oder fremde. Damit bekommst du ein kristallklares Bild davon, was für dich funktioniert und wo nochmal ein wenig Hirnschmalz reingeben solltest.

Ich nutze die Tailwind Analytics so gerne, weil es einfach ist. Sobald du dir einen Überblick über deine Pins verschafft hast, kannst du die richtig guten direkt zu einem Tribe oder Smart Loop hinzufügen – mit nur einem Klick.

Fazit

Hast du aufmerksam gelesen? Dann stimmst du mir bestimmt zu: Ohne Tailwind geht es nicht. Du kannst mit dem Tool nicht nur deine (eigenen und fremden) Pins planen und somit ultraviel Zeit sparen, sondern auch deine Reichweite vergrößern und deinen Erfolg messen.

Wenn das kein Alleskönner ist, weiß ich auch nicht.

Tailwind kann aber nicht nur Pinterest – auch deine Instagram Posts kannst du damit planen. Ich muss aber gestehen, dass ich das noch nicht ausprobiert habe, weil ich dafür mit Later arbeite.

Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir Tailwind mal anzugucken, wenn du das mit Pinterest ernsthaft angehen willst. Sonst pinnst du dir nämlich die Hände für weit weniger Erfolg wund.

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