Der komplette Guide über Online-Marketing Kosten

Was kostet Online-Marketing? – der komplette Guide

Im Online-Marketing gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten: Website, Newsletter, Social Media, Podcasts, …

Viele Möglichkeiten = viele Kosten

Oder ist es eher so, dass es Online-Marketing geschenkt gibt? Facebook, Instagram & Co. kosten doch keinen Cent.

Ohne, dass ich es spoilern will: Kostenlos gibt es auch Online-Marketing nicht. Bei den ganzen Kanälen und Tools kann man aber schnell mal den Überblick verlieren. Deshalb gibt es hier alle Kosten, die auf dich zukommen (könnten) auf einen Blick.

Übrigens: Alle mit Sternchen markierten Punkte sind kostenlos bzw. haben eine (abgespeckte) kostenlose Alternative.

Hosting

(Fast) Jedes Unternehmen braucht eine Website. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Business hauptsächlich in den sozialen Medien abläuft. Was machst du aber, wenn du konkret deine Dienstleistung anbieten willst? Oder schlimmer: Was, wenn Facebook beschließt dich zu sperren? Dafür brauchst du einen Kanal, über den du die volle Kontrolle hast: Deine Website.

Damit deine Website angesehen werden kann, musst du sie einfach gesagt im Internet speichern. Diesen Speicherplatz gibt es aber natürlich nicht geschenkt. Beim Hosting (also der Miete eines Webspaces) gibt es krasse Unterschiede, was den Preis angeht.

Ein vernünftiges Hosting-Paket liegt zwischen 7 und 15 Euro im Monat. Da sind deine Domain und das wichtige SSL-Zertifikat schon mit drin.

Empfehlenswerte Anbieter sind all-inkl (ab 7,95€), webgo (ab 9,95€) und raidboxes (ab 15€). Je größer deine Website wird, desto teurer wird das Hosting. Wenn du aber nicht gerade das neue Wikipedia basteln willst, solltest du mit den Grundtarifen erst einmal hinkommen.

WordPress*

Auf deinen gemieteten Webspace müssen jetzt Inhalte. Damit du die vernünftig verwalten kannst, brauchst du ein Content-Management-System (kurz: CMS). Ich empfehle dir hier WordPress – aber die selbstgehostete Version (mit .org am Ende). Die ist komplett kostenlos, egal, wie viel du damit arbeitest.

Es gibt auch wordpress.com. Da hostet WordPress deine Website. Dadurch hast du weniger Einstellungsmöglichkeiten (gerade was SEO angeht) und begibst dich wieder in Abhängigkeit. Ich würde davon daher die Finger lassen.

Themes*

Deine Website soll natürlich auch schön aussehen. Dafür brauchst du ein Theme. Das ist eine Design-Vorlage für deine Website, in die du „nur“ noch deine Inhalte einfügen musst. Über Themes selbst könnte man schon ganze Blogs füllen, denn es gibt sie wie Sand am Meer.

Grundsätzlich gibt es kostenlose und kostenpflichtige Themes. Für einen ganz einfachen Blog, der nicht total besonders aussehen soll oder was Tolles können soll, reicht am Anfang unter Umständen ein kostenloses Theme. So habe ich auch gestartet.

Wenn du aber schon weißt, dass dein Blog bald mehr werden soll oder wenn du schon mehr (also Dienstleistungen oder Produkte) hast, ist es eine Überlegung wert direkt in ein kostenpflichtiges Theme zu investieren.

Gute Themes bekommst du ab etwa 29$. Wenn du bereit bist für noch etwas mehr Funktionalität (und manchmal auch Benutzerfreundlichkeit) den ein oder anderen Dollar auszugeben, ist Enfold eine gute Entscheidung. Das „Responsive Multi-Purpose Theme“ bringt schon viele SEO-Funktionalitäten mit und stellt dir einige Demos zur Verfügung, die du nur noch anpassen musst. Das Theme kostet 59$.

Noch eine Kategorie höher ist Divi, wobei Divi eigentlich gar kein Theme, sondern ein Paket ist. Hier bekommst du für einmalig 249$ oder jährlich 89$ eine riesige Auswahl an Themes und Plugins. Du hast also das Rundum-Sorglos-Paket. Der eigene Pagebuilder sorgt aber manchmal für etwas längere Ladezeiten.

Plugins*

Ich bin kein großer Fan von Plugins und habe nur das Nötigste auf meiner Website. Um die Basics wie DSGVO, Formulare, Suchmaschinenoptimierung und Backups umzusetzen, reichen kostenlose Plugins Stand jetzt absolut aus.

Wenn du besondere Features (z.B. einen eigenen Mitgliederbereich) brauchst, musst du oft auf kostenpflichtige Plugins zurückgreifen. Hier solltest du abwägen, was sich wirklich lohnt und was nicht.

SEO-Tools*

Auch wenn du kein SEO-Experte bist, musst du dich mit Suchmaschinenoptimierung befassen. Um deine Rankings & Co. im Blick zu haben, gibt es verschiedene Tools. Die nehmen dir die Arbeit (und vor allem das Wissen) zwar nicht ab, aber unterstützen dich. Zu den bekanntesten Tools gehören:

  • Sistrix: ab 100€ / Monat
  • SEMrush: ab 99,95$ / Monat
  • Ahrefs: ab 82$ bei jährlicher Zahlung, sonst ab 99$ / Monat

Für Anfänger sind das ziemlich happige Preise. Es gibt aber auch Alternativen. Sowohl Ryte, als auch seobility liefern dir die Basisfunktionen kostenlos. Das reicht, um ein kritisches Auge auf den Inhalt, die Technik und die Struktur deiner Website zu haben.

Wenn du hier mehr willst, ist das kein Problem: Beide Anbieter bieten auch kostenpflichtige Versionen mit einem größeren Funktionsumfang an.

  • Ryte: ab 89,10€ bei jährlicher Zahlung, sonst ab 99,90€ / Monat
  • Seobility: ab 39,90€ / Monat

Keyword-Tools*

Wenn du deinen Content so optimieren möchtest, dass er auch wirklich von deiner Zielgruppe gefunden wird, musst du die richtigen Keywords verwenden.

Die kostenpflichtigen SEO-Tools liefern dir die Keyword-Recherche schon direkt mit. Wenn du dich für eine kostenlose Variante entscheidest, musst du hier noch aktiv werden.

Eines der besten Tools zur Keyword-Recherche ist der kwfinder. Allerdings ist der auch nicht günstig. Mittlerweile fangen die Preise bei 25,90€ / Monat bei jährlicher Zahlung an (44,90€ bei monatlicher Zahlung). Wenn dir das zu teuer ist, kannst du die kostenlosen Versionen nutzen: Entweder ganz ohne Registrierung – dann hast du drei Suchen pro 24 Stunden zur Verfügung – oder du meldest dich kostenlos an und erhältst fünf Suchen pro 24 Stunden. Ist beim kwfinder allerdings gerade viel los, kann es sein, dass du deine Suche nicht durchführen kannst, weil die Bezahlkunden Vorrang haben.

Eine Alternative zum kwfinder ist ubersuggest. Hier kannst du komplett kostenlos deine Keywords recherchieren – ohne Begrenzung. Auch wenn die Ergebnisse manchmal vielleicht nicht ganz so exakt sind, bekommst du auch mit diesem Tool einen Eindruck, welche Keywords sich lohnen.

Newsletter-Tool*

Um mal Klartext zu sprechen: Deine Website-Besucher werden nicht ständig zurück auf deine Website kommen, um zu gucken, was es Neues gibt. Deshalb musst du sie immer wieder an dich erinnern.

Am besten geht das mit Newslettern. Frei nach dem Motto: Totgesagte leben länger. Du bist hier komplett unabhängig von Facebook, Google & Co. und sammelst so am nachhaltigsten Adressen.

Der wohl bekannteste Anbieter ist Mailchimp. In Zeiten von DSGVO werden jedoch auch deutsche Dienstleister immer interessanter. Zwei Große sind CleverReach und Newsletter2Go. Bei allen drei genannten Anbietern kannst du kostenlos starten. In der Free-Version bekommst du aber schon einen Funktionsumfang, der für den Anfang reicht. Sogar Automatisierung ist – zumindest bei Mailchimp und CleverReach – mit drin. Bei Mailchimp starten die Preise bei 9,99$, bei CleverReach geht es mit 15€ los und bei Newsletter2Go bist du für 18€ (bzw. 20€ bei monatlicher Zahlung) im Monat dabei.

Mein Tipp: Guck dir die Funktionen genau an. Was brauchst du und worauf kannst du (erst einmal) verzichten? Im Nachhinein upzugraden ist nie ein Problem.

Beide Anbieter ordnen die Abonnenten in Listen. Das reicht für den Anfang. Auch Automatisierungen sind bei beiden drin. Wenn du aber intensiver ins Newsletter-Geschäft einsteigen willst, solltest du auf tag-basierte Newsletter umsteigen. Hier machen gerade vier Anbieter ordentlich auf sich aufmerksam. Auch hier ist ein Deutscher dabei: Klicktipp.

  • ActiveCampaign: ab 9$ bei jährlicher Zahlung, sonst ab 15$ / Monat
  • GetResponse: ab 13€ bei jährlicher Zahlung, sonst ab 10,66€ / Monat
  • Sendinblue: ab 19€ / Monat (es gibt eine Free-Version)
  • Klicktipp: ab 27€ / Monat

In den günstigsten Preiskategorien können diese Anbieter vom Funktionsumfang etwa gleich viel wie Mailchimp & CleverReach. Für mehr Funktionen musst du mindestens 40€ pro Monat in die Hand nehmen. Du musst also im Einzelfall schauen, was du brauchst und was nicht.

Falls du mehr zum Unterschied zwischen listen- und tag-basierten Newslettern wissen willst, schau mal hier in den Blogpost.

E-Mail Templates*

Bei allen Newsletter-Anbietern hast du schon eine Reihe kostenloser Templates, also Design-Vorlagen für deine E-Mails, dabei. Wenn dir das nicht reicht, kannst du dir auch kostenlos selbst welche generieren: entweder selbst coden (da musst du dich aber wahrscheinlich erst reinfuchsen) oder über kostenlose Generatoren. Teste hier aber unbedingt, ob die auch problemlos in verschiedenen E-Mail-Programmen funktionieren bevor du einen Newsletter verschickst.

Wenn du dir etwas ganz Individuelles erstellen lassen willst, muss eine Agentur bzw. ein Freelancer ran. Laut meiner Erfahrung kostet das aber mindestens 150 Euro. Wäge also ab, ob nicht vielleicht auch eine kostenlose Vorlage reicht.

Landingpages*

Damit sich auch Leute für deinen Newsletter, dein Webinar oder sonst etwas anmelden, brauchst du eine Landingpage mit Anmeldeformular.

Gerade kostenpflichtige Themes und auch manche Newsletter-Anbieter liefern dafür schon kostenlose Vorlagen. Wenn dein Theme keine Vorlagen bereitstellt, dir die Vorlagen nicht gefallen und du nicht selbst basteln willst, kannst du auf Leadpages zurückgreifen. Hier kannst du ganz einfach Landingpages bauen. Das ist aber nicht ganz günstig. Die Preise gehen ab 25$ bei jährlicher Zahlung bzw. 37$ / Monat los.

Eine Alternative ist Thrive Leads. Hier musst du allerdings gleich ein ganzes Paket kaufen. Das fängt bei 67$ an.

Beide Anwendungen liefern dir übrigens auch direkt Pop-Ups mit. Damit kannst du deine Besucher noch schneller dazu bringen, ihre Kontaktdaten einzugeben. Eine gute kostenlose Alternative habe ich bisher noch nicht gefunden.

Scheduling-Tools*

Wenn Social Media für dich wichtige Kanäle sind (wovon ich mal ausgehe), können dir Scheduling-Tools viel Zeit sparen. Du kannst damit deine Postings ganz einfach für eine Woche, einen Monat oder ein Jahr vorplanen und automatisiert posten lassen. Das bedeutet: Schluss mit jeden Tag händisch posten oder pinnen.

Für Instagram haben sich vor allem Later und Planoly hervorgetan. Beide sind in der Basis-Version kostenlos. Willst du aber auch Videos oder Bildergalerien einplanen oder auch deine Stories schon vorbereiten, brauchst du die Bezahlversion. Bei Later belaufen sich die Kosten auf 9$ (bei monatlicher Zahlung) bzw. 7,50$ (bei jährlicher Zahlung) pro Monat. Planoly ist in der Monatsabrechnung genau gleich, unterbietet Later bei der jährlichen Zahlung aber um 50 Cent.

Für Pinterest gibt es eigentlich nur eine Lösung: Tailwind. Trotz der herausragenden Stellung halten sich die Preise noch in Grenzen: 15$ bei monatlicher Zahlung und 9,99$ / Monat bei jährlicher Zahlung.

Later, Planoly und Tailwind kannst du alle in Ruhe kostenlos nutzen. Wenn du bei Pinterest richtig durchstarten willst, kommst du aber schnell an deine Grenzen (100 Pins / Monat) und musst dann auf die Bezahlversion umsteigen.

Bei Facebook ist es noch einfacher: Hier bietet die Plattform selbst schon einen Planungsbereich, sodass hier keine Kosten entstehen.

Bildbearbeitung / Grafiken / Stockfotos*

Online-Marketing ohne Bilder & Grafiken? Ist wie Pommes ohne Ketchup (oder Mayo). Kann man machen, ist aber fad.

Wenn du deine Bilder nicht selber machen kannst oder möchtest, musst du Wohl oder Übel auf Stockbilder zurückgreifen. Mit Unsplash und pixabay gibt es zwei super kostenlose Quellen für gutes Bildmaterial. Unter einer Creative Commons Lizenz darfst du diese auch für kommerzielle Zwecke nutzen (die du ja definitiv verfolgst).

Bei kostenlosen Bilddatenbank schwingt allerdings auch immer ein gewisses Risiko mit, dass das Bild doch nicht hätte verwendet werden dürfen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, gibt es auch kostenpflichtige Repertoires. Die bekanntesten sind Adobe Stock und Shutterstock. Bei beiden kannst du zwischen Abonnement (ab 29 € / Monat) und „Prepaid“ (ab 39,95€ für 5 Bilder) wählen.

Um die Fotos zu bearbeiten – egal, ob selbst gemacht oder gekauft – brauchst du ein Bildbearbeitungsprogramm. Da poppt vor dem inneren Auge direkt Photoshop auf. Das ist auch das Non-Plus-Ultra in der Bildbearbeitung. Dafür musst du aber auch 23,79€ im Monat auf den Tisch legen. Wenn du auch weitere Tools von Adobe brauchst, bietet sich das Creative Cloud Gesamtpaket für 59,49€ an.

Wenn sich die Fotobearbeitung in Grenzen hält, reicht unter Umständen auch eine App für das Handy. Ich nutze dafür die kostenfreie Version von Adobe Lightroom. Viele Instagramer schwören auch auf VSCO oder Snapseed. Auch die sind beide kostenlos.

Um Grafiken (und Bilder) für Blog und Social Media zu erstellen, kann ich dir Canva wärmstens ans Herz legen. Hier kannst du auch ohne großen Grafikdesign-Skills tolle Kreationen erstellen. Schon in der kostenlosen Version hast du eine große Auswahl an Vorlagen, Schriftarten, Design-Elementen und Stockfotos. Wenn es etwas mehr sein darf (mehr Vorlagen & Co., die Möglichkeit kleine Animationen zu erstellen), kannst du auf Canva Pro upgraden. Das kostet dich 9,95$ / Monat bei jährlicher Zahlung und 12,95$ bei monatlicher Zahlung.

Logo

Für dein erfolgreiches Business brauchst du ein Logo, das untrennbar mit dir verbunden ist. Wenn du es dir selbst zutraust, eins zu erstellen und du die entsprechenden Programme hast, leg direkt los.

Wenn du Hilfe bei deinem Logo möchtest, befindest du dich auf einer großen Spielwiese. Von 10 bis über 2.500€ ist alles dabei. Marianne Kipp von 99designs hat hierzu eine gute Übersicht erstellt.

Bei so vielen Möglichkeiten ist es schwer sich für eine Variante zu entscheiden. Meine Empfehlung ist: Fang erstmal klein an, mehr geht immer. Für 200-300€ bist du bei einem Logo schon gut dabei.

Projektplanung*

Damit du bei deinen ganzen To-Dos nicht den Überblick verlierst, helfen dir Projektmanagement- bzw. Notiz-Tools.

Meine Empfehlungen sind hier Evernote und vor allem Trello. Beide Tools sind in der Basis-Version kostenfrei, was im Normalfall reicht. Solltest du den größeren Funktionsumfang brauchen, zahlst du bei Evernote 6,99€ / Monat und bei Trello 12,50$ bzw. 9,99$ pro Monat – je nach Zahlungszeitraum.

Webinar-Tools

Du willst Webinare (z.B. als Leadmagneten) nutzen? Dann brauchst du ein entsprechendes Tool dafür, denn Skype wirkt da nicht sonderlich professionell. Abgesehen davon ist das viel zu umständlich.

Die drei bekanntesten Anbieter sind

  • Zoom: ab 42,49€ (jährliche Zahlung) bzw. 50,99€ (monatliche Zahlung) / Monat (100 Teilnehmer inkludiert)
  • Webinaris: ab 20,43€ bei jährlicher Zahlung und 29€ / Monat bei monatlicher Zahlung (hier sind aber nur 50 Webinar-Teilnehmer inkludiert
  • GoToWebinar: ab 89€ bzw. 109€ / Monat (100 Teilnehmer inkludiert

Die Kosten für solche Webinare sind verglichen mit anderen Leadmagneten relativ hoch. Dafür kann man hier sehr gute Conversion Rates (also Abschlüsse) erzielen. Auch hier gilt wieder abzuwägen, was man braucht und was nicht.

Podcasts

Podcasts sind ein noch recht junges Online-Marketing-Phänomen, aber die Beschallung für die Ohren wird immer beliebter.

Neben der richtigen Ausrüstung (Mikrofone ab ca. 20€ plus Pop-Schutz ca. 15€) brauchst du noch die richtigen Programme um deinen Podcast zu schneiden und die Stimme ein wenig zu optimieren. Hierzu kannst du Audacity nutzen. Das ist sogar komplett kostenlos.

Damit du deine Podcast-Folgen dann auf ITunes, Spotify & Co. hochladen kannst, brauchst du auch einen Podcast-Hoster (gleiches Prinzip wie beim Website-Hosting). Das ist nicht ganz kostenlos. Bei Libsyn (dem wohl bekanntesten) bist du ab 5$ / Monat dabei, bei podcaster.de geht es schon bei 1€ / Monat los.

Store-Features(*)

Wenn du Produkte wie z.B. EBooks oder Online-Kurse zum Verkauf anbieten möchtest, brauchst du deine entsprechende Verkaufsplattform. Für digitale Produkte haben vor allem elopage und digistore24 von sich Reden gemacht.

Die Preisgestaltung ist allerdings ziemlich intransparent, sodass du die hier ein bisschen mehr Zeit nehmen solltest, wenn das Feature wichtig für dich ist. Bei elopage kannst du aber auch erst einmal kostenlos starten.

Ads schalten (Google & Social Media)

Du willst schnell wachsen und hast keine Geduld auf deinen Erfolg zu warten? Die Welt da draußen soll sofort wissen, dass es dich gibt und wie cool du bist? Oder du launchst ein neues Produkt und willst noch mehr Leute darauf aufmerksam machen?

Dann musst du noch einmal Geld in die Hand nehmen und bezahlte Anzeigen schalten. Das ist an sich kostenlos, allerdings brauchst du natürlich ein gewisses Anzeigenbudget. Wie hoch das ausfallen muss, hängt von supervielen Faktoren wie Konkurrenz, Nische, Plattform und vor allem Zielen ab. Wenn du einfach mal testen willst, kannst du aber schon mit 5€/Tag starten. Erwarte dann aber keine Wunder.

Vorher solltest du dich aber intensiv in das Thema einarbeiten, denn Ads sind nicht einfach mal so eben schnell gemacht. Sonst kannst du dein Geld in der Regel auch einfach direkt verbrennen. Wenn du keine Lust hast, dich im Detail mit Ads zu befassen, kannst du dir hierzu auch eine Agentur bzw. einen Freelancer mit ins Boot holen. Die Preise dafür schwanken stark – je nach Region, Erfahrung, usw.

Equipment

Um all das nutzen zu können, was ich beschrieben habe, brauchst du natürlich Basics. Das sind Laptop / Computer, Smartphone und ggf. eine Spiegelreflexkamera. Da kommt ein bisschen was zusammen:

  • Laptop – ein richtig guter kostet ab 700€
  • Smartphone – ab 300€ // für Online-Marketing eignet sich ein IPhone am besten, da es hierfür die meisten Apps gibt (v.a. für Social Media, Animationen & Co.)
  • Spiegelreflexkamera – ab ca. 350€

Dazu kommen noch Kosten für Stative (auch für’s Smartphone), Deko für Fotos, Apps usw.. Diese Kosten sind sehr individuell und können zwischen insgesamt 10 und mehreren Hundert Euro liegen.

Fazit

Wie du siehst, gibt es auch Online-Marketing nicht für lau. Allerdings solltest du dich nicht von den ganzen Kosten hier abschrecken lassen.

Gerade als Einsteiger sind viele Kosten noch gar nicht relevant. Am Anfang wirst du wahrscheinlich weder ein Webinar starten, noch ein EBook verkaufen. Auch wird deine E-Mail Liste noch keine 500 Abonnenten haben. Das steigert sich erst nach und nach – in der Regel mit deinem Umsatz.

Um Klartext zu sprechen, hast du meiner Meinung nach am Anfang nur drei größere Kostenpunkte: das Hosting, Tailwind (weil du hier schnell ans kostenlose Limit kommst) und dein Logo. Themes können noch ein vierter sein. Das hängt ein bisschen von deiner Website ab.

Wenn es Online-Marketing zwar nicht kostenlos gibt, halten sich die Kosten noch in Grenzen. Überleg doch einfach mal, wie viel du im Monat für Kleidung, Hobbys & Co. ausgibst. Die Kosten sollten dich also nicht davon abhalten, mit deinem Business durchzustarten.

Übrigens: Die Arbeitszeit ist hier natürlich noch nicht mit eingerechnet.

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